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Christkindlesmarkt: Besucher trotzen Reisewarnung

20.000 Menschen verfolgten laut Stadt die Eröffnungszeremonie

Allein 20.000 Menschen verfolgten laut Stadt die Eröffnungszeremonie, 4000 mehr als 2015. Hippel

Dichtes Gedränge in der Innenstadt und auf dem Christkindlesmarkt: Mit dem ersten Adventswochenende sind Händler und Marktamt zufrieden. Deutlich mehr Menschen als im Vorjahr zog es zum Auftakt in die Budenstadt. Allein 20.000 Menschen verfolgten laut Stadt die Eröffnungszeremonie, 4000 mehr als 2015.

Dabei hatte kurz vor dem Start noch eine Reisewarnung des US-Außenministeriums für Unruhe gesorgt. Wegen erhöhter Terrorgefahr wurde insbesondere vor dem Besuch von Weihnachtsmärkten gewarnt. Doch Jane und Mark Calip aus Chicago sind trotzdem da, schlendern mit der Glühweintasse in der Hand durch die Budengassen und halten Ausschau nach hübschen Mitbringseln. Von der Warnung hat das Paar noch gar nichts gehört, "vermutlich, weil wir ohnehin schon unterwegs waren". Neben Nürnberg stehen auch München, Salzburg und Trier auf ihrem Besichtigungsprogramm, "wir haben keine Angst", sagen sie.

Christkindlesmarkt 2016: Die Besucher am 27. November

Viele Familien, junge Paare, aber auch Touristen zog es am Sonntag auf den Christkindlesmarkt. Das Wetter spielte mit, nur ein paar Regentropfen fielen vom Himmel. Doch bei all den hellen Lichterketten und bunten Weihnachtskugeln spielen die dunklen Wolken ohnhin keine Rolle.

Auch sonst ist die Stimmung entspannt. Nachdem im vergangenen Jahr zehn Prozent weniger Besucher gekommen waren, scheint es in diesem Jahr wieder aufwärts zu gehen. Zahlen für das Wochenende fehlen zwar noch, doch dass es "deutlich mehr Besucher als 2015" sind, diese Einschätzung wagt die Chefin des Marktamtes schon jetzt. Auch von den Händlern habe sie nur Positives gehört, sagt Christine Beeck.

Gisela Strobel kann das bestätigen. Seit 55 Jahren verkauft sie Lebkuchen auf dem Christkindlesmarkt. Vor ihrer Bude hat sie es zwar schon voller erlebt, doch unzufrieden ist sie nicht. "Das Wetter passt, die Leute sind nett, Geld haben‘s auch." Und mehr, findet die 76-Jährige, könne man nach drei Tagen auch nicht erwarten. "Die zwei Hauptwochenenden kommen schließlich erst noch", ergänzt ihr Kollege Alexander Siljanovic.

Auch die Besucher sind zufrieden. "Schöner Markt, schöne Stadt", urteilt Daniel Jaax aus Frankfurt. Und er hat den Vergleich, denn mit seinen Freunden Raphaël Gerissen und Anna Heine trifft er sich regelmäßig im Advent in verschiedenen deutschen Städten. Vor allem der Markt der Partnerstädte hat es dem Trio angetan. Nürnberg sei schön, das sagen auch Franziska Straub und Felix Schulz aus Pforzheim. "Nur ein bisschen Weihnachtsmusik fehlt vielleicht." Doch dafür sei die Budenstadt "ganz liebevoll gemacht", finden die Erlanger Verwandten des Paars. Alle vier staunen über das Gedränge. "Es ist Wahnsinn, was hier los ist." 

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