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A wie Adventswort

A wie Adventswort: Auch in diesem Jahr verleihen 28 Redner der Kirchen dem Nürnberger Christkindlesmarkt eine besondere Note. Sie gestalten einen adventlichen Impuls in Form von Kurzandachten, Geschichten, Bibelwörtern und Erzählungen, dem "AdventsWort" eben. Wann? Jeden Abend um 17.30 Uhr.

Roland Fengler

B wie Bröger

B wie Bröger: Den Namen haben wahrscheinlich selbst einige Nürnberger nicht sofort auf dem Schirm. Er sollte aber mehr sein als eine Randnotiz. Friedrich Bröger war es schließlich, der den Prolog geschrieben hat. 1948 wurde er das erste Mal vorgetragen - seitdem wurde er nur leicht verändert. Anfang und Ende blieben aber immer gleich. Die berühmteste Stelle: "Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein."

Guenter Distler

C wie Christkindlesblick

C wie Christkindlesblick: Der Ausblick, den das Christkind bei seinem Prolog hat, ist fantastisch. Man muss aber kein Christkind sein, um das Panorama ebenso zu genießen. Der Förderverein der Frauenkirche organisiert schließlich auch dieses Jahr wieder die kleine Ausstellung "Christkindlesblick" mit der Möglichkeit, auf den Balkon der Frauenkirche zu steigen. Termine: freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr, am Samstag zusätzlich von 19.30 bis 20.30 Uhr. Eintritt: 3,50 Euro.

dpa

D wie Dockn-Gässla

D wie Dockn-Gässla: So nennt sich eine der Budengassen des Markts in Anspielung an historische Nürnberger Puppen. Die anderen tragen die Namen Am schöna Brunna, Zur Puppenküch, Beim Kaschperla, Sternlasweg, Beim Zwetschgamoh und zum Eierzucker.

Rathaus

E wie Ehrenhalle

E wie Ehrenhalle: Im Rathaus Wolffscher Bau findet parallel zum Markt immer eine Ausstellung mit vorweihnachtlichen Themen statt. Diesmal erklären Schüler unter dem Motto "Das Christkind ist dem Weihnachtsmann sein Kind", wie sie das "Fest der Liebe" empfinden und was ihnen besonders wichtig ist. Abgerundet wird das Ganze mit Geschichten von NZ-Kolumnist Klaus Schamberger.

Eduard Weigert

F wie Fembohaus

F wie Fembohaus: etwas abseits, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Unter dem Motto "Kunst und Handwerke. Der Markt für schöne Dinge" wird dort Kunsthandwerk angeboten. Jedes Exponat ist ein Unikat. Termine: 1. bis 11. Dezember, wochentags von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 19 Uhr. Eintritt (inklusive Museumsbesuch): 3 Euro.

Horst Linke

G wie Glühweinrausch

G wie Glühweinrausch: Wer alle verschiedenen Sorten probiert, der kommt wahrscheinlich nicht mehr allein nach Hause. Der Standard-Glühwein kostet auch heuer wieder 3 Euro, Bio Heidelbeer und Co. schlagen mit 3,50 Euro zu Buche. Wer danach immer noch Durst hat: Auf dem Markt der Partnerstädte gibt es genug verschiedene alkoholische Heißgetränke, an denen man sich die kalten Fingerlein wärmen kann.

Julia Vogl

H wie heißer Franke

H wie heißer Franke: Wer noch mehr Abwechslung sucht, der wird im Reformhaus am Hauptmarkt fündig. Dort gibt es nämlich - ganz neu in diesem Jahr - einen heißen Franken. Dahinter verbirgt sich ein weißer Glühwein. Hergestellt wird er von Vollrath, kaufen kann man ihn nur im Glühstadl des Reformhauses. "Da ist nur Frankenwein drin", verspricht Gunther Meck vom Reformhaus - ein Alleinstellungsmerkmal auf dem ganzen Christkindlesmarkt. Gewürzt wird der Bacchus unter anderem mit Zimt, Kardamom und Nelken. Den NZ-Test hat er schon einmal bestanden. Und Gunther Meck meint: "Der schmeckt sogar kalt total gut."

Michael Matejka

I wie Info-Armband

I wie Info-Armband: Es ist wohl der Albtraum aller Eltern: Mitten im Gewusel ist plötzlich das Kind verschwunden. Damit die Kleinen so schnell wie möglich wieder dort hinkommen, wo sie hingehören, kann man ihnen bei der Kinderweihnacht einen "Kinderfinder" verpassen lassen. Der Service, bei denen die kleinen ein Armband mit der Handynummer der Eltern bekommen, ist kostenlos. Ebenfalls dort: der Fundbaum.

Uwe Niklas

J wie jetzt

J wie jetzt: Dank der Segnung des Internets ist es natürlich zu jeder Zeit möglich, einen aktuellen Blick auf das bunte Markttreiben zu erhaschen. Zu finden ist die Webcam natürlich auf www.christkindlesmarkt.de.

Peter G. Spandl

K wie Kalorien

K wie Kalorien: Die fiesen kleinen Dinger, die einem nachts die Klamotten enger nähen, gibt es dummerweise auch auf dem Christkindlesmarkt. Eine Tasse Glühwein hat rund 200 von den Biestern. Trinkt man ihn mit Schuss, kommen locker noch einmal 50 dazu. Futtert man dann noch Drei im Weggla, gibt es 375 Kalorien extra. Aber egal, Winterspeck wärmt schließlich ungemein.

News5

L wie Lebkuchen

L wie Lebkuchen: Sie sind ebenso weltweit berühmt wie massenhaft auf dem Christkindlesmarkt anzutreffen. Ihre Entstehung ist dem Glücksfall zu verdanken, dass in der Vergangenheit auf den Handelsrouten exotische Gewürze in die Stadt kamen und die Zeitler stets für Honig-Nachschub aus dem Reichswald sorgten. Echte Nürnberger Lebkuchen müssen auf dem Stadtgebiet gefertigt werden.

privat

M wie Malwettbewerb

M wie Malwettbewerb: So ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt kann schnell teuer werden. Vor allem bei Großfamilien entsteht leicht ein Loch im Geldbeutel. Bei einem Malwettbewerb auf der Kinderweihnacht können sie deshalb Geschenkpakete gewinnen. Mitmachen können alle Großfamilien mit mindestens drei Kindern. Wie? Einfach ein selbstgemaltes Bild zum Thema Kinderweihnacht bei der Nürnberger Versicherung (Ostendstraße 100) einreichen. Einsendeschluss ist der 2. Dezember.

sb

N wie Nussknacker

N wie Nussknacker: Die hölzernen Gesellen gelten zwar nicht als Nürnberger Besonderheit, aber ein Exemplar aus der Noris wurde literarisch verewigt: E.T.A. Hoffmann machte ihn in seiner Geschichte "Nussknacker und Mäusekönig" zur heroischen Hauptfigur. Ob allerdings auch die anderen Nussknacker aus Nürnberg in Wirklichkeit verzauberte Jünglinge sind, ist ungewiss.

Roland Fengler

O wie original regional

O wie original regional: Unter diesem Motto präsentieren sich 17 Regionalinitiativen aus Franken und der Oberpfalz mit ihren Spezialitäten im Schatten der Sebalduskirche. Die Bandbreite reicht von Stollen über Fruchtaufstriche bis hin zu Wollprodukten und handgesiedeten Seifen. Im Unterschied zum restlichen Markt ist hier bereits am 23. Dezember der letzte Verkaufstag.

Uwe Niklas

P wie Partnerstädte

P wie Partnerstädte: Dass man am Markt der Partnerstädte ein klein wenig entspannter Glühwein trinken kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Beachten sollte man dabei auf jeden Fall auch die Schilder an den Budenwänden. Dort gibt es schließlich jede Menge Infos über die Städte, zu denen Nürnberg besonders gute Beziehungen pflegt.

dpa

Q wie Qual der Wahl

Q wie Qual der Wahl: Lebkuchen, Bratwurst, Stollen, Baggers, Früchtebrot, Schaschlik, Schokofrüchte, Kokosmakronen... - es ist manchmal gar nicht so leicht, sich beim Christkindlesmarkt für einen Lieblingssnack zu entscheiden. Rund ein Drittel der Buden verkauft schließlich irgendetwas, das man essen oder trinken kann. Mehr sollen es übrigens auch im kommenden Jahr nicht werden - die Verantwortlichen wollen keine weihnachtliche Fressmeile.

Tourismus-Zentrale Nürnberg

R wie Rauschgoldengel

R wie Rauschgoldengel: Unter diesem Namen wird zwar so manche Figur angeboten, es gibt aber ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Wer Wert auf ein originalgetreues Exemplar legt, sollte wissen, dass bei traditionell gefertigten Nürnberger Rauschgoldengel keine Arme sichtbar sind.

Roland Fengler

S wie Straßenbahn

S wie Straßenbahn: nicht irgendeine, sondern die historische. In dieser kann man nämlich Glühweinfahrten unternehmen. Mittwochs, donnerstags und freitags startet die historische Straßenbahn um 16, 17 und 18 Uhr am Hauptbahnhof. An den Wochenenden fährt sie zweischen 15 und 18 Uhr oft sogar alle 30 Minuten ab. Die 45-minütigen Touren kosten pro Person 18 Euro - Glühwein und Lebkuchen sind inklusive.

Hippel

T wie Tourismus

T wie Tourismus: Der Christkindlesmarkt ist nach wie vor ein Aushängeschild für den Tourismus in der Stadt. Im Dezember des vergangenen Jahres konnte die Tourismuszentrale 273.058 Übernachtungen verbuchen - eine Steigerung von 5,4 Prozent gegenüber 2014. Damit die Besucher auch auf den Geschmack kommen, beginnt die Tourismuszentrale bereits im Sommer mit dem Marketing.

Christine Dierenbach

U wie USA

U wie USA: Barbara Otto hat heuer zwar zum letzten Mal den Nürnberger Markt eröffnet. Christkindrente gibt es für sie aber noch lange nicht. In guter Tradition darf das Altchristkind nämlich auf USA-Tournee gehen. Dort gibt es schließlich auch Wehnachtsmärkte, die eröffnet werden wollen.

Harald Sippel

V wie VAG

V wie VAG: Christkindlesmarktbesuche mit dem Auto machen wenig Spaß. Der Glühwein ist dann nämlich gestrichen, Parkplätze sind sowieso rar gesät. Damit man die Karre von vornherein stehen lassen kann, weitet die VAG ihr Angebot aus. U1 und U11 fahren in dichterem Takt. Und an den Samstagen verkehren auf der Linie U2 Langzüge.

dpa

W wie Wlan

W wie Wlan: gibt es neuerdings sogar in Nürnberg. Und dann auch noch auf dem berühmtesten Markt der Stadt. An einem Standard-Christkindlesmarkt-Samstag funktioniert das Netz allemal. Einfach einloggen über #nue_freewifi und lossurfen. Möge der Hashtag #Christkindlesmarkt Nürnberg in der ganzen Welt bekannt machen.

Roland Fengler

X wie X-Mas

X wie X-Mas: Schon so mancher dürfte sich gefragt haben, woher das "X" bei dieser englischen Bezeichnung für Weihnachten kommt. Es stammt von dem griechischen Buchstaben X oder Chi, der schon im Frühchristentum als Abkürzung für "Christos" galt.

Screenshot

Y wie Youtube

Y wie Youtube: Wie nicht anders zu erwarten, finden sich unter der Adresse dieses Video-Portals auch Tausende von Videoschnipseln von der "Stadt aus Holz und Tuch". Der Fokus bei den über 7000 Treffern liegt allerdings eindeutig auf der Eröffnung.

CTZ Nürnberg

Z wie Zwetschgermoh

Z wie Zwetschgermoh: Welche Bude ist am schönsten? Das hat früher immer eine Jury entschieden und den Zwetschgermoh verliehen. Seit 2014 aber können die Besucher mitbestimmen, wer die Auszeichnung bekommt. Bis zum 5. Dezember um 21 Uhr kann jedermann auf der Seite christkindlesmarkt.de abstimmen.

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