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Austellung "Albert Speer in der Bundesrepublik - Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit"

Der Architekt Albert Speer war während der NS-Zeit  verantwortlich für architektonische Großprojekte und als Rüstungsminister einer der engsten Vertrauten Hitlers. Nach seiner Haftentlassung aus dem Aliierten Kriegsverbrechergefängnis etablierte Speer sich als gefragter Zeitzeuge. Dadurch trug er seine Legende des angeblich unwissenden Technokraten in die bundesdeutsche Öffentlichkeit. Die Frage, warum Speers Geschichten in der Bundesrepublik so lange und so oft Gehör fanden - auch nach der Widerlegung durch die Forschung, steht im Mittelpunkt der Ausstellung.

Tipp: Anhand ausgewählter Bild- und Schriftdokumente werden bei einer Führung durch die Ausstellung entscheidende Stationen Speers Biografie vermittelt. Dabei werden die Medienstationen der Ausstellung mit einbezogen, um eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der "Speer-Legende" zu ermöglichen.

Albert Speer in der Bundesrepublik Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Architekturfotografie Nürnberg-Berlin

Termin: 28. April 2017 bis 6. Januar 2018

Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, Nürnberg

Führungen: 12. November, 10. Dezember 2017 und 6. Januar 2018, jeweils 15 Uhr

Eintritt: Die Sonderausstellung ist frei (Eintritt Dokumentationszentrum), Führung: 3 Euro / 2 Euro ermäßigt

Mehr Informationen zur Ausstellung  

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