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Kerzenlicht im Trümmerhaufen

Aus Anlass von 40 Jahren "Kunst&Handwerk" wirft die Fotoausstellung in Kooperation mit dem Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V. einen Blick auf die Nachkriegsjahre in Nürnberg, als unter schwierigen Bedingungen der Christkindlesmarkt den Menschen wieder Hoffnung gab.

Der Christkindlesmarkt 1948 Stadtarchiv Nürnberg A 39/I Nr. 182-d

In Ablauf und Choreographie orientierte man sich an die in der NS-Zeit entwickelten Eröffnungszeremonie, doch der Text für den Prolog wurde neu verfasst von Friedrich Bröger, dem Sohn des Dichters Karl Bröger. Als erstes Christkind sprach ihn die Schauspielerin Sofie Keeser. Die Fotos aus dem Fundus des Nürnberger Stadtarchivs spiegeln die damals doch recht bescheidenen Umstände auf berührende Weise wider.

Anschließend kann an den drei Adventssonntagen an einer Führung im ehemaligen Bunkerhotel teilgenommen werden. Das Bunkerhotel unter dem Obstmarkt hinter der Frauenkirche beherbergte von 1948 bis 1950 Gäste in Nürnberg. An die kahlen Bunkerwände ließ der Hotelbetreiber seinerzeit von einem regionalen Künstler Abbildungen historischer Bauten malen, die im Bombenkrieg untergegangen waren. Normalerweise ist der Bunker nicht begehbar und wird extra für die Weihnachtszeit geöffnet.

An den ersten drei Adventssonntagen finden von 11 bis 17 Uhr stündlich Führungen durch die Ausstellung und im Obstmarktbunker statt.

Stadtmuseum im Fembo-Haus

Burgstraße 15
Tel. +49 911 231-2595
www.stadtmuseum-fembohaus.de

Sonderaustellung: 1. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019

Museum Öffnungszeiten:
Di - Fr 10 bis 17 Uhr
Sa und So 10 bis 18 Uhr
im Advent auch Mo 10 bis 17 Uhr
Eintritt: € 6, ermäßigt € 1,50
  

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