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Tour 1: Nürnberger Originale auf dem Christkindlesmarkt

Tour 1: Nürnberger Originale auf dem Christkindlesmarkt Timo Reichhart

 

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Unsere Tour startet beim Schönen Brunnen an der Bude 135 von Peter Lößel. Bei ihm gibt es die weltberühmte Nürnberger Bratwurst. Er stellt das Markenzeichen der Stadt in seiner eigenen Metzgerei her – und zwar nach einer vom Rat der Stadt Nürnberg festgeschriebenen Rezeptur, die schon über 700 Jahre existiert. Das genaue Rezept bleibt natürlich geheim.

 

 

Frisch gestärkt ziehen wir an Ständen mit Christbaumschmuck und Süßwaren vorbei zum Glühweinstand Nr. 134 der Firma Vollrath. Vollrath ist bekannt und berühmt für seinen Heidelbeer-Glühwein, der wunderbar von innen wärmt. Die Spezialität wird aus ausgesuchten Weinen hergestellt und mit erlesenen Gewürzen verfeinert. Ein Genuss!

 

Am Stand 110 sind nostalgische Weihnachtsgefühle garantiert: Gabriele Ulrich verkauft dort traditionellen fränkischen Weihnachtsschmuck. Wer seinen Baum mit einzigartigen Strohsternen oder Federengeln schmücken möchte oder nach einem ausgefallenen Weihnachtsgeschenk sucht, wird bei ihr sicher fündig.

 

Wie Bratwurst und Glühwein gehören Lebkuchen zur Weihnachtszeit und natürlich zu Nürnberg. Die Geschichte der Leckerei, deren besonderes Aroma auf vielen exotischen Gewürzen basiert, ist eng mit der Lage Nürnbergs verbunden, denn die Reichsstadt war der Kreuzungspunkt mehrerer europäischer Handelsrouten. Am Stand 111 gibt es diese Spezialität handgemacht und besonders lecker vom Nürnberger Lebküchner Wolfgang Woitinek.

 

Direkt gegenüber an der Krippe steht Susanne Schrödel in Bude 96 hinter ihren Zwetschgenmännle. Kinder und Omas, Köche und Kellner, Pfarrer und Teufel ziehen mit ihrem Walnusskopf Passanten in ihren Bann. Allesamt sind handgemacht und zwischen neun und 22 Zentimeter groß. Sie bestehen aus Draht, getrockneten Pflaumen und Feigen - ein ideales Mitbringsel!

 

Um den Appetit auf Süßes zu stillen, empfiehlt sich ein Besuch bei Thomas Schulz in Bude 79 . Dort gibt es Springerle, auch Eierzucker oder Reiterle genannt. Dieses Gebäck existiert seit vielen hundert Jahren und wird ganz traditionell mit speziellen Modeln geprägt. Diese Formen sind bei Thomas Schulz ebenfalls zu kaufen – ein tolles, handgearbeitetes Geschenk mit Nürnberg-Flair und einer langen Geschichte.

 

Vorbei an Spielwaren und Tee führt der Rundgang zur Bude 31 von Ralf Rehder. Bei ihm gibt es das wichtigste Symbol des Christkindlesmarktes, den Rauschgoldengel. Der Name Rauschgoldengel stammt vom hauchdünn geschlagenen Messing, welches früher das Gewand glänzen ließ und bei jeder Bewegung „rauschte“. Heute sind die Engel zwar nicht mehr in Metall sondern in Papier gekleidet, doch sie verzaubern die Menschen noch genauso wie damals.

 

Zum Abschluss lohnt sich noch ein Abstecher zu Thomas & Gerstacker in Bude 36 . Kenner bestellen sich hier einen Christkindlesmarkt-Glühwein, beliebt wegen seiner besonderen, geheimen Gewürzmischung und der fruchtigen Süße. Ein Tipp: Die Tasse – bei allen zwanzig Glühweinhändlern auf dem Markt gibt es die gleiche – kann man bei Verzicht auf das Pfand auch als Souvenir mit nach Hause nehmen.

 

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Nürnberger Originale: Eine Tour auf dem Christkindlesmarkt

Auf diesem Rundgang erleben Sie traditionsreiche Produkte und kulinarische Leckereien.

 

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