Rubrik Geschichte
 
 

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Die Herkunft des Christkinds

Eröffnung im Jahr 1953 (Foto: Stadtarchiv Nürnberg) Eröffnung im Jahr 1953 (Foto: Stadtarchiv Nürnberg)

Das Christkind als Gaben bringendes Wesen geht auf den Reformator Martin Luther (1483-1546) zurück. Mit der Abkehr von der katholischen Heiligenverehrung bescherte im Hause Luther der „Heilige Christ“ die Kinder. Als in der Folge der Reformation die Kinderbescherung immer mehr in den Mittelpunkt des Weihnachtsfestes rückte, entwickelte sich vor allem in protestantischen Regionen das Christkind. Es verkörperte weniger das Jesuskind in der Krippe, sondern übernahm als erwachsene Figur auch Merkmale des Verkündigungsengels sowie die weiblichen Elemente der Maria. Bis heute kennt man das Nürnberger Christkind als mädchenhafte Figur. Daher sind es Nürnbergerinnen zwischen 16 und 19 Jahren, die alle zwei Jahre an der Wahl zum Nürnberger Christkind teilnehmen.

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