Interview mit dem Nürnberger Christkind Franziska Handke
Vor einem Jahr wurde Franzi spontan zum Christkind, denn zwei Tage vor Anmeldeschluss kam ihr Opa mit dem Vorschlag, dass sie sich doch bewerben könne. Jetzt beginnt schon ihre zweite Amtszeit. Im Café La Violetta erzählt sie uns vor der Kamera von ihren schönsten Momenten und was sie in diesem Jahr erwartet.
Für Christkind Franzi beginnt mit der besinnlichen Vorweihnachtszeit auch die harte Arbeit: Besuche in Kindergärten, Altersheimen, Krankenhäusern, Vorlesestunden und Wunschzettel gehören dann neben der Eröffnung des Christkindlesmarktes zu ihren Hauptaufgaben. "Manchmal möchte ich nur noch ins Bett", gesteht Franzi. Aber sonst nimmt sie den ganzen Trubel ziemlich gelassen: Schließlich ist sie schon ein Profi ihres Fachs.
Mit einem Christkind als Tochter wird auch der Alltag der Familie Handke ganz schön umgekrempelt. Erst an Heiligabend wird Ruhe im Hause einkehren. Dann legt Franzi ihr Gewand ab und verbringt Weihnachten mit ihrer Familie - wie eine ganz normale 17-Jährige. Aber ganz los wird sie ihre Krone noch nicht. Während nächstes Jahr ein neues Christkind ihre Arbeit in Deutschland übernimmt, wird Franzi nach Amerika reisen und dort unter anderem den Christkindlesmarkt in Chicago eröffnen.

