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Kirchen in Nürnberg

Lorenzkirche Nürnberg CTZ Nürnberg

 

Die Lorenzkirche

An der Stelle der heutigen Lorenzkirche befand sich früher eine romanische Kapelle, die dem „heiligen Lorenz zum Heiligen Grab“ geweiht war. Teile der alten Bausubstanz finden sich noch heute in der beeindruckenden hochgotischen Basilika, mit deren Bau zwischen 1243 und 1315 begonnen wurde. Berühmte Nürnberger Maler und Bildhauer trugen zur kostbaren Ausstattung der Lorenzkirche bei. Adam Kraft schuf mit dem fast 19 Meter hohen „Sakramentshaus“ ein Tabernakel von beeindruckender Schönheit. Die Holzplastik „Englischer Gruß“ ist von vergleichbar hohem künstlerischem Rang.

Die dreiteilige Lorenzer Orgel ist eine der größten Orgeln der Welt. Mehr als 12.000 Pfeifen und 165 Register machen Gottesdienste und Orgelkonzerte in der Lorenzkirche zu einem einzigartigen Erlebnis. Ebenso klangvoll ist das Glockengeläut. Die ältesten der 16 Glocken stammen aus dem 14. Jahrhundert.

Auf der Webseite der Lorenzkirche finden Sie alle weiteren Informationen

 

Sebalduskirche Nürnberg Uwe Niklas

 

Die Sebalduskirche

Nicht nur der Baustil und die exquisiten Kunstschätze in St. Sebald sind eine Besonderheit, sondern auch die Tatsache, dass die Reliquien eines katholischen Heiligen in einer evangelisch-lutherischen Kirche aufbewahrt werden. Der Nürnberger Stadtpatron St. Sebald hat seine letzte Ruhestätte in einem  außergewöhnlich schönen Schrein, geschaffen von dem Nürnberger Bildhauer Peter Vischer. 1230/40 wurde auf den Grundmauern einer dem Hl. Petrus geweihten Vorgängerkirche mit dem Bau der spätromanischen, doppelchörigen Pfeilerbasilika St. Sebald in Nürnberg begonnen.

Bis 1379 wurden die Seitenschiffe dieser ältesten Pfarrkirche von Nürnberg erweitert, die Türme im hochgotischen Stil erhöht und der spätgotische Hallenchor gebaut. Beinahe ausschließlich Ratsmitglieder durften der Kirche St. Sebald Kunstwerke und Altäre stiften. Der Reichtum der Stadt Nürnberg und seiner Patrizierfamilien spiegelt sich in zahlreichen Figuren und Epitaphien des Bildschnitzers und Bildhauers Veit Stoß oder auch in den Glasfenstern von Veit Hirsvogel, die nach Entwürfen von Albrecht Dürer und Hans Süß gefertigt wurden, wieder.

Auf der Webseite der Sebalduskirche finden Sie alle weiteren Informationen

 

Die Frauenkirche am Nürnberger Christkindlesmarkt bei Nacht Florian Trykowski

 

Die Frauenkirche

Weltberühmt sind ihr Balkon, auf dem alljährlich der Christkindlesmarkt eröffnet wird, sowie die Kunstuhr mit dem Männleinlaufen. Jeden Mittag um 12 Uhr huldigen die sieben zur Kaiserwahl berechtigten Kurfürsten dem Kaiser Karl IV. Dieser stiftete die Frauenkirche in Nürnberg im Jahr 1355 als kaiserliche Hofkapelle. Die Reichsinsignien wie Kaiserkrone, Mantel und Zepter sollten dort aufbewahrt werden. Dazu kam es nie, doch in der Frauenkirche wurden die Reichsinsignien der Öffentlichkeit anlässlich der Taufe des Thronfolgers Wenzel 1361 erstmals gezeigt.

Die dreischiffige Frauenkirche war außerdem die erste gotische Hallenkirche Frankens. Bedeutende Kunstwerke im Inneren sind die drei ältesten Glasmalereien Nürnbergs aus dem von Karl IV. gestifteten Kaiserfenster, der Tucheraltar, von einem unbekannten Meister um 1445 geschaffen und das wichtigste Zeugnis Nürnberger Tafelmalerei vor Albrecht Dürer, sowie zwei Epitaphien des berühmten Nürnberger Bildhauers Adam Kraft.

Auf der Webseite der Frauenkirche finden Sie alle weiteren Informationen

 

 

 

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